Sonntag, 29. März 2015

Umzugswoche

14 Tage vor Ausreise und vielen Vorbereitungen stand unsere Umzugswoche auf dem Programm. Es reicht ja nicht, dass wir ca. 9.000 km Richtung Westen umziehen, es muss auch noch eine Dreiteilung unseres Wohnungsbestandes sein. Das bedeutet, dass ein kleiner Teil zu meinen Eltern nach Weida geht, ein Teil bleibt in unserer Ingolstädter Wohnung und der Großteil geht mit dem Container über den großen Teich nach Mexiko. Das Umzugsgut nach Mexiko musste auch vorab im Detail inventarisiert werden. Die Liste musste auf Deutsch, Spanisch und mit aktuellen Zeitwert versehen werden. Nach einer ersten Prüfung von der Umzugsfirma musste wir noch einmal ein Anpassung vornehmen. Zwei Wochen zuvor wurden die Zollvorschriften geändert. Diese besagten nun, dass keine Verbrauchsgütern in den Container durften. Hierzu zählt u.a. Papier, Servietten, Kosmetiktücher, Geschenkpapier und Klebeband. Musste man nicht mehr verstehen.

Am Dienstag stand dann nun der erste kleine Umzug nach Thüringen an. Zur Unterstützung kamen meine Eltern nach Ingolstadt. Hierfür besorgten wir einen Kleintransporter von Hertz. Nach schneller Beladung, fuhren meine Eltern gemeinsam mit Luis den Transporter nach Weida. Luis fand das natürlich aufregend und war Stolz wie Bolle vorne zu sitzen.



Mittwoch stand dann bei mir noch ein Arbeitstag auf dem Programm. Neben Schreibtisch aufräumen und Mails abarbeiten drehte ich noch eine Verabschiedungsrunde durchs Werk.

Am Donnerstag haben wir dann die ersten 8 Koffer bis zur Obergrenze vollgepackt. Diese haben anschließend bis zur Ausreise bei meiner Schwester untergestellt. Hierfür schon mal vielen Dank.



Am Freitag wurde es dann ernst. Die Umzugsfirma aus München stand vor der Tür. Fünf Packer wirbelten in den ersten 3 Stunden so schnell durch unsere Wohnung, sodass bereits kurz nach dem Mittag alles professionell verpackt war. In Summe wurden 150 Kartons und 18 Klebebänder verbraucht. Jedoch für die Münchner nur ein kleiner Umzug, welcher am Freitag sehr gelegen kam. Denn umso früher hatte man Feierabend.



Der Container kam dann zum Glück 1,5 h früher. Von der Größe des Containers waren wir alle überwältigt. Normalerweise kommt meistens eine Nummer kleiner. Aber nein, zu uns musste die XXL-Variante kommen. Wenn man den Container bis zum Rand voll macht, passen 72 Kubikmeter rein.




Nach einer Stunde Einräumen und kein Karton mehr in der Wohnung, stand fest dass wir den Container nur 1/4 füllen konnten. Am Ende wurde der Container noch verplombt und ging 14:30 Uhr Richtung Hamburg auf die Reise.

Adios y nos vemos en Puebla.

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