Mittwoch, 27. Mai 2015

Führerschein, neues Auto, Autounfall

Gestern war es soweit, dass wir unseren mexikanischen Führerschein machen durften. Eigentlich wird dabei nicht viel geprüft. Vielmehr kauft man sich den Führerschein. :-) Das ist auch der Grund, dass im Verhältnis zu Deutschland überdurchschnittlich viele Unfälle passieren. Man beantwortet auf der Führerscheinstelle 10 Fragen, wovon 6 richtig sein müssen. Dies ist aber eigentlich kein Problem, da einem die dortigen Mitarbeiter auch helfen. In unserem Fall bekamen wir auch noch Unterstützung für die Übersetzung.

Das Endergebnis sieht dann so:


Am Mittag konnte ich dann endlich auch unser neues Übergangsauto abholen. Nach viel Drängeln bei der Personalabteilung konnte ich nun endlich unseren Chevrolet Aveo in einen neuen VW Jetta umtauschen.


Der eigentliche Audi Q3 lässt immer noch auf sich warten. Grund hierfür war ein schweres Unwetter vor 6 Wochen, bei dem im VW Werk in Puebla 15.000 Autos starkem Hagel zum Opfer gefallen sind. Darunter auch unsere Audis. Angeblich sollen die Nacharbeiten im Juni beendet sein. Wir werden sehen.

Bis Freitag stehen uns ausnahmsweise noch beide Autos zur Verfügung. Am späten Nachmittag wollte ich mich dann noch mit Steffi in Lomas treffen. Kurz vor unserem Treffpunkt rief mich dann Steffi an, dass sie einen Autounfall hatte. Zur Einfahrt durch eine sogenannte "Casetta" ist Steffi mit einem anderen Auto kollidiert. Zum Glück bei langsamer Geschwindigkeit. Es gab nur einen kleinen Blech- bzw. Lackschaden. Jedoch ist die Sache mit Autounfällen in Mexiko etwas spezieller als in Deutschland. Es war sofort Polizei und Security aus Lomas vor Ort. Die Autos durften nicht bewegt werden, solange die jeweiligen Versicherungsagenten nicht da waren. Dies dauerte dann 1,5 h bis die aufgetaucht sind. In der Zeit hatten wir dann Luis zu einem Arbeitskollegen gegeben. Bei strömenden Regen wurde dann versucht die Schuldfrage zu klären. Natürlich gab man sich diese gegenseitig. Am Ende konnten wir uns auf 50:50 einigen und somit war jeder für seinen Schaden selbst verantwortlich. Kosten wird uns der Lackschaden nicht viel.

Allerdings hatte Steffi nach der Aktion die Nase gestrichen voll. So langsam hat sich der Unmut aber wieder gelegt. Heute gibt es sogar wieder Erfolgsmeldungen. Denn nach über 7 Wochen haben wir nun endlich Internet bei uns im Haus. Und das sogar über super schnelles Glasfaserkabel. Jetzt steht unserem deutschen Fernsehen nichts mehr im Wege.

1 Kommentar:

  1. Na dann, allseits gute Fahrt.

    Für Steffi alles Liebe, und das ich wieder etwas ruhiger wird.

    Drücken Dich Fred und Christine

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