Montag, 25. Januar 2016

Mexiko City an einem Tag

Zwei Wochen war ich allein in Puebla. Die Zeit musste natürlich gut genutzt werden. Neben kleineren Feierlichkeiten ging es am zweiten Wochenende für einen Tag nach Mexiko City. Ein Kollege hatte einen Kleinbus organisiert. Der Fahrer war auch gleich ein offizieller Stadtführer für Mexiko City. Somit fuhren wir am Sonntag sehr zeitig in Puebla los. Wir waren insgesamt 7 Kollegen von Audi sowie einer Zulieferfirma.

Bereits am zeitigen Vormittag erreichten wir die Innenstadt von Mexiko City. Zu der Uhrzeit war natürlich noch nicht viel los. Zumal es auch noch sehr frisch war. Nach einem Coffee to go ging es in Richtung Zocalo und Präsidentenpalast. Der Zocalo gehört zu einen größten zentralen Plätze der Welt (220 x 240 m). Direkt am Zocalo befindet sich auch die große Kathedrale Metropolitana.



Direkt gegenüber befindet sich dann auch gleich der Präsidentenpalast. Im Inneren befinden sind wunderschöne Wandgemälde, welche die Geschichte von Mexiko darstellen.


Alleine in der Innenstadt hätte man sich locker einen Tag aufhalten können. Jedoch stand bei uns noch einiges auf dem Programm, sodass es bereits am Mittag weiterging. Wir fuhren durch das Bankenviertel an dem Prachtboulevard Reforma entlang. Dort war zum Sonntag die große Hauptstraße für Autos gesperrt. Es konnten nur Fahrräder, Inliner und sonstige Gefährten die Straße nutzen. Dies fand ich eine sehr schöne Idee für die doch sehr versmogte Megastadt.

Der nächste Stopp war das legendäre Aztekenstadion, welches für die Olympiade 1968 erbaut wurde. Auch zwei Fussballweltmeisterschaften 1970 und 1986 wurden dort ausgetragen. Hier war auch die Hand Gottes von Maradona im Spiel.


Nun stand zur Auswahl das Museum von Frida Kahlo oder Xochimilco. Wir waren alle Kulturbanausen und entschlossen uns für Zweiteres. Also ging es in das südlich gelegene Xochimilco, welches bekannt ist für seine "schwimmenden Gärten". Dort gibt es zahlreiche Wasserstraßen auf denen man mit sogenannten Trajineras sich übers Wasser fahren lassen kann. Unterwegs gibt es dann zahlreiche Gärten zum Verweilen oder Pflanzen kaufen. Außerdem werden auf dem Wasser auch verschiedenste mexikanische Köstlichkeiten angeboten. Auch die bekannten Mariachis dürfen nicht fehlen.




Zum Abschluss unseres anstrengenden Tagesausflugs ging es dann noch in ein typisch mexikanischen Restaurant. Es hat zwar mehr das Flair einer Kantine, aber mit mindestens 4 Mariachibands fühlte man sich definitiv in Mexiko. Auch das Essen war sehr locker.

Mexiko City hat mich positiv überrascht. Allerdings für einen Tag natürlich viel zu kurz. Vielleicht ergibt sich ja noch einmal die Gelegenheit in der Zukunft.

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