Dienstag, 26. April 2016

Oaxaca mit Oma und Opa

Für ganze fünf Wochen bekamen wir nun Besuch von Oma und Opa aus Weida. Luis freute sich natürlich besonders auf den Besuch. Ab dann an, war Opa im Dauerbeschlag von seinem Enkel. Gleich am ersten Wochenende ging es für zwei Nächte nach Oaxaca. Die Stadt liegt ca. 3,5 h von Puebla entfernt. Die ersten 2 h kamen wir auch super durch. Nur plötzlich war dann eine Casetta gesperrt. Wie im Nachhinein erfuhren blockierten die hiesigen Lehrer die Mautstation. Nun gab es die Möglichkeit bei 35 Grad im Auto zu warten oder eine Alternativroute durch die Pampa zu suchen. Wir entschieden uns für Zweiteres, welche mit unserem tiefergelegten A4 kein Spaß war. Nach 2 h fanden wir dann wieder den Weg auf die Autobahn. So hatten wir uns natürlich nicht den ersten Tag Oaxaca vorgestellt.

Am Samstag ging es dann gleich zum 2.000 Jahre alten Baum von Tule. Der Baum umfasst einen Stammdurchmesser von über 14 Metern. Auf Bildern kommt der gewaltige Baum gar nicht so rüber.



Weiter ging es dann zu den versteinerten Wasserfällen "Hierve el Agua". Dort wagten Luis und Opa sogar den Sprung ins kühle Nass. Wie in Mexiko üblich, gab es natürlich keinerlei Absperrungen direkt nach dem Naturpool. Ein Erlebnis war es trotzdem.



Am späten Nachmittag kam wir dann wieder in Oaxaca an. Von der schönen Stadt hatten wir bis dato noch gar nicht so viel gesehen. Also machten wir, nach kurzer Verschnaufpause im Hotel, auf die Stadt zu entdecken. Und davon gab es reichlich.





Am Sonntag ging es dann noch nach Monte Alban. Diese riesige Stätte liegt direkt oberhalb von Oaxaca. Ideal für einen Abstecher auf dem Heimweg. Die ehemalige Hauptstadt der Zapoteken gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. 



Luis bewies sich einmal mehr als fachkundiger Pyramidenbesteiger. ;-)

Der Rückweg verlief dann ohne Zwischenfälle, sodass wir nach gut 3 h wieder in Puebla waren.

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