Freitag, 10. Februar 2017

Mariposas Monarcas

Letztes Wochenende ging es zu den Mariposas Monarcas nach Zitacuaro im Bundesstaat Michoacán. Das dortige Biosphärenreservat ist das alljährliche Winterquartier des Monarchfalters. Der Monarchfalter wandert jährlich bis zu 4.000 km zwischen Kanada und Mexiko. Das erstaunliche ist, dass es drei Generationen braucht, bis der Falter in Mexiko ankommt. Das bedeutet die Großeltern der Falter, welche wir gesehen haben, sind im Herbst in Kanada losgeflogen. Bisher hat die Wissenschaft keine Erklärung warum die Falter immer an den gleichen Ort in Mexiko kommen und wie sie das von der Orientierung hinbekommen.

Wir hatten auch eine ganz gute Orientierung, denn nach über 4 Stunden Fahrtzeit, u.a. quer durch Mexiko City, kamen wir an unserem Hotel an. Von den Zimmern und der Hotelanlage waren wir sehr schnell begeistert. Die Anlage hat eine fantastische Größe, mit Pool und Spielplatz. Genau das richtige für unseren kleinen Räuber. Zumal auch noch 3 Hunde zu den Besitzern gehörten. Luis hatte sie gleich ins Herz geschlossen.





Am nächsten Tag ging es dann los zu den Monarchfaltern. Am Tag zuvor hatten wir uns noch ein paar Tipps vom Hotelbesitzer bzgl. des geeigneten Ortes für die Schmetterlingsbesichtigung eingeholt. Diesen Ort bzw. Berg steuerten wir dann auch an. Jedoch hätten wir wohl etwas besser nachfragen sollen. Zunächst nahmen wir den falschen Weg. Dank Steffis Navigationskünsten kamen wir dann nach einer Stunde Umweg doch noch am richtigen Ziel an. Jedoch hätten wir uns auch besser zum Aufstieg informieren sollen. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass der Weg trotz Pferden sehr beschwerlich war. Unterwegs wurde Manu mit Sophia sogar vom Pferd geworfen. Neben einem gehörigen Schreck, ist zum Glück nichts weiter passiert. Am Ende brauchten wir dann fast 2 h für den Aufstieg auf 3.000 m Höhe. 



Oben angekommen, wurden wir dann jedoch von Millionen Schmetterlingen begrüsst. Leider kam die Sonne nur sehr spärlich heraus, sodass die Falter nicht in großer Anzahl zum Fliegen erweckt wurden. Trotzdem ein fantastisches und einmaliges Erlebnis.





Der anschließende steile Abstieg ging dann besser als gedacht. Besonders Luis wurde zu einem richtigen Cowboy und lies sich durch Nichts aus der Ruhe bringen.



Der restliche Tag klang dann gemütlich im Hotel aus.

Jedes der 15 Zimmer im Hotel hatte einen eigenen Kamin. Diesen haben wir dann natürlich jeden Morgen angeheizt.


Insgesamt mal wieder ein sehr schönes und unvergessliches verlängertes Wochenende in Mexiko. Danke an das Hotel Rancho San Cayetano und an die Mariposas Monarcas.

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